„Das atemlose Jahr“ - Unter dieser Überschrift beschreibt ein Artikel in der  Süddeutsche Zeitung das Tempo der Veränderungen des Jahres 2011: „Aus diesem Jahr hätte man drei Jahre machen können; oder vier, oder noch mehr....Es war ein Jahr, in dem die Ereignisse sich überschlugen. Es war ein Jahr von einer Ereignisfülle wie seit 1989 nicht mehr...“  Wie soll man das neue Jahr begrüßen, wenn man vom alten noch so gebeutelt ist? 2011 war wie ein Tornado. Es beschleunigte auf seinem Weg stetig, zerstörte dabei, was wir für sicher hielten:

Ganze Landstriche ebenso wie Regierungen oder Überzeugungen. Die Nachbeben werden langfristig auch unser Leben in Neutraubling beeinflussen (Energiewende!) Und dennoch: Für Neutraubling war 2011 ein Jubeljahr in mehrfacher Hinsicht. Wir konnten das 60jähige Gemeindegründung und die 25jährige Stadterhebung mit vielen Veranstaltungen und einem Stadtfest mit großem Umzug begehen. Nicht nur bei diesem mit 2300 Teilnehmern haben wir uns selbst übertroffen. Die Begeisterung beim Tag der Schulen z.B. oder dem Chorabend mit 160 Mitwirkenden auf der Bühne hat wohl niemand  unberührt gelassen. Ich meine, die Gründergeneration unserer Stadt, an deren Leistung wir uns in Dankbarkeit erinnern , kann stolz auf uns sein. Wir alle sind „zusammengerückt“.  Wichtig in einer Kommune, die jährlich viele Neubürger begrüßen darf und in der Menschen aus vielen Kulturen leben. Über all die Feiern haben wir  - Stadtrat, Verwaltung und Bürgermeister das Arbeiten nicht vergessen.  Trotz unterschiedlicher Meinungen im Stadtrat dürfen sich unsere Bürger über eine grundsätzlich konstruktive Zusammenarbeit in dem Gremium freuen.  Und ich mich über eine einige CSU – Fraktion mit Fraktionsvorsitzendem Dr. Seidel und einem aktiven Ortsverband mit dem Vorsitzenden Alfons Raith.