Großes Interesse herrschte beim Politischen Aschermittwoch, der bei der CSU Neutraubling schon fast traditionsgemäß am Donnerstag stattfand. Ortsvorsitzender Alfons Raith zeigte sich erfreut über den guten Besuch. Unter den rund 80 Gästen  konnte er unseren Bürgermeister Heinz Kiechle, die Landtagsabgeordneten Sylvia Stiersdorfer und Graf Philipp  von und zu Lerchenfeld, den Nachbarbürgermeister Albert Höchstetter, Bezirksrat Herbert Schötz, den stellv. Kreisvorsitzenden Thomas Gabler, den Ehrenbürger Johannes Schmidt sowie die Stadträte Gisela Kokotek, Rosalinde Kraus, Sabine Zink, Richard Irro, Wolfgang Kessner, Michael Melcher, Philipp Ramin, Alois Schneider und Dr. Frank Seidel begrüßen.

Als kleine Überraschung anlässlich des Valentinstages fanden die Gäste kleine Schokoladenherzen auf den Tischen und jeder Besucher durfte auch eine Rose mitnehmen.
In seiner kurzen Begrüßungsrede sprach Vorsitzender Raith das wichtige und präsente Thema Umwelt an, denn  dieses hat immer mit Zukunft, Lebensqualität und Wohlstand zu tun.
Deshalb galt sein besonders herzlicher Willkommensgruß dem Gastredner Dr. Marcel Huber.  In seiner knapp eineinhalbstündigen – und dennoch kurzweiligen - Rede spannte der Minister einen weiten Bogen über wichtige Themen aus seinem Ressort. Als ehemaliger Kultusstaatssekretär wusste er auch einiges über die Schulpolitik zu berichten. Der Politiker äußerte sich auch mal kritisch, zuletzt über den Donauausbau.
Seine freie Rede, die er wohltuend auch mit seinem bayerischen Dialekt würzte, bedachten die Zuhörer zwischendurch immer wieder mit Applaus. Volle Zustimmung erhielt er, als er angedachten EU-Plänen über die Wasserprivatisierung  eine klare Absage erteilte.
Für den Kompromiss in Sachen Donauausbau fand Dr. Huber lobende Worte und begrüßte vor allem den damit verbundenen Hochwasserschutz.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war die Stärkung des ländlichen Raumes, um auch weiterhin jungen Familien einen Anreiz zu bieten. Er nannte vor allem die Versorgung mit Hausärzten und Krankenhäusern. Zu einer weiteren wichtigen Säule des ländlichen Raumes gehören natürlich auch Schulen und Kindergärten. Beim Thema Schulen erteilte er den Gesamtschulen ein kategorisches „Nein“. Das bayerische differenzierte Schulsystem hat sich bewährt.
Die Energiewende bis zum Jahr 2020 stelle eine große Herausforderung dar und ist ein ehrgeiziges Ziel, das nur mit den Bürgern und auch nicht gegen die Natur zu schaffen sei.
Nach seiner hochinteressanten Rede beantwortete er bereitwillig noch viele Fragen der Anwesenden.
Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende sehr herzlich mit einem Karton flüssiger Nahrung und zum Schmunzeln ein Buch von Josef Fendl.